Savasana – meine Lieblings-Asana

Schon bei meiner ersten Yogastunde war alles klar: Meine Lieblingsasana war gefunden:

SAVASANA

Zwar kam es zu einer kleinen Peinlichkeit, weil ich dabei einschlief und laut schnarchte. Die Blicke meiner Mityogis sprachen Bände. Es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass mir das passierte. Aber: Niemand sagt, dass Asanas einfach sind und keine Tücken haben.

Mittlerweile schlaf ich nicht mehr ein bei Savasana. Lieben tue ich die Stellung immer noch. Wieso? Es gibt viele Gründe:

  • alles ist getan und ich darf nur noch sein.
  • ich kann loslassen. Alles.
  • Nichts muss mehr, alles darf – sogar ich ab und an einschlafen.
  • die aufgebaute Energie ist noch da und spürbar – ich muss nichts tun, sie zu erleben.
  • niemand will mehr etwas von mir.
  • es ist MEINE Zeit.

Ich liege auf dem Rücken, fühle mich getragen. Ich lasse nach und nach den Körper los, die Gedanken los, den Atem ruhiger werden. Ich bin.

Ich weiss, es gäbe spektakulärere Asanas. Solche, von denen man Bilder auf Instagram stellen könnte und alle dächten:

Wow, das könnte ich nie. Die ist super!!!!

Das wird mir bei Savasana wohl nie passieren. Ich lebe damit. Und bleibe dabei. Und ich garantiere: Jeder kann Savasana. Es ist toll. Danach ist man wie neugeboren.

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